Skip to main content

Büros zwischen den Feiertagen geschlossen

Die Büros der Stadtwerke Beverungen GmbH sind am Freitag, 27.12.2019 und am Montag, 30.12.2019, geschlossen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass auch Heiligabend und an Silvester geschlossen ist.

Ab Montag, 02.01.2020 sind wir wieder in gewohnter Weise für Sie da.

 

Selbstablesung der Wasserzähler in Beverungen

Die Stadtwerke Beverungen GmbH und das Abwasserwerk der Stadt Beverungen informieren vorab darüber, dass in diesem Jahr die Ermittlung der abrechnungsrelevanten Wasserzählerstände für die Wasserabrechnung und die Schmutzwassergebührenermittlung 2019 erstmals über eine Kundenselbstablesung erfolgt. Es erfolgt keine Ablesung durch Ableser der Stadtwerke.

Daher werden die Kunden im Stadtgebiet Beverungen Ende des Monats über ein Schreiben gebeten, die jeweils relevanten Wasserzählerstände über eine entsprechende Zählerstandmitteilung bis zum 16.12.2019 an die Stadtwerke weiterzugeben. Sollten für die Abrechnung keine Zählerstände mitgeteilt werden, wird der Verbrauch für das Jahr 2019, in der Regel an Hand des Vorjahresverbrauches, geschätzt.

In den Ortschaften Blankenau, Rothe, Tietelsen, Drenke und Roggenthal sind elektronische Wasserzähler eingebaut, die am Jahresende durch die Stadtwerke Beverungen GmbH fernausgelesen werden. Dennoch sind in diesem Bereich die Zählerstände für die kundeneigenen Wasserzähler (Gartenbewässerung, Eigengewinnungsanlagen etc.) mitzuteilen. Gleiches gilt für die Ortschaft Amelunxen.

Die Stadtwerke Beverungen GmbH und das Abwasserwerk der Stadt Beverungen hoffen auf eine aktive Unterstützung ihrer Kunden.

 

 

 

Chlorung des Trinkwassers in Bad Karlshafen wird beendet

Für die Trinkwasserversorgung der Kundinnen und Kunden in Herstelle und Würgassen bezieht die Stadtwerke Beverungen GmbH Trinkwasser von der AWS Bad Karlshafen. Dieses Wasser wurde seit August 2017 gechlort.

Die Schutzchlorung des Trinkwassers für die Ortschaften Herstelle und Würgassen wurde im Wasserwerk der Stadt Bad Karlshafen eingestellt. Die Desinfektion erfolgt nun über eine UV-Anlage, die im Wasserwerk Helmarshausen installiert ist.

Weitere Informationen können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung der AWS Bad Karlshafen entnehmen:

 

UV-Anlage geht in Betrieb:
Chlorung des Trinkwassers in Bad Karlshafen wird beendet

Nach fast zwei Jahren kann nun endlich auf die Chlorung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet Bad Karlshafen verzichtet werden. Die im Wasserwerk Helmarshausen installierte UV-Desinfektionsanlage geht nach der Abnahme durch das Gesundheitsamt und einem zweimonatigen Testlauf in den ordnungsgemäßen Betrieb über.

Mit dem Einbau der neuen UV-Anlage wird das aus Quelle und Tiefbrunnen im Wasserwerk eintreffende Rohwasser mit ultraviolettem Licht desinfiziert. Dabei werden mögliche krankheitserregende Bakterien abgetötet, ohne das die Wasserqualität negativ beeinflusst wird. Auf die bisherige zusätzliche Chlorung kann damit verzichtet werden. Die Chlorung war notwendig geworden, da sporadisch im Rohwasser der Moosbergquelle und der beiden Tiefbrunnen Hellebach und Niederau mikrobiologische Verunreinigungen nachgewiesen wurden. Die Menge der nachgewiesenen Verunreinigungen war jedoch zu keiner Zeit besorgniserregend. Der Chlorgehalt wurde auf das nötigste Maß begrenzt, die für das Trinkwasser geltenden Grenzwerte wurden jederzeit eingehalten.

Mit dem Einbau der UV-Anlage ist das Trinkwasser auch weiterhin ohne Einschränkungen genießbar. Die Ursachen der weiterhin sporadisch auftretenden mikrobiologischen Belastungen konnten trotz aller Bemühungen bislang nicht geklärt werden. Für die weitere Ursachenforschung stehen die Stadt Bad Karlshafen und die AWS GmbH als Betreiber der Wasserversorgung in engem Austausch.

Allein für den Trendelburger Stadtteil Wülmersen muss das Wasser weiterhin gechlort werden, da Wülmersen direkt mit Rohwasser aus der Moosbergquelle versorgt wird. Auch hier wird gemeinsam mit der Stadt Trendelburg an einer Lösung gearbeitet.

 

Sollten Sie Fragen hierzu haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

Einweihung Hochbehälter am Schnegelberg

Peter Burkhardt vom Ing. Büro GUV (2.v.l.) über gibt den Schlüssel an Wassermeister Lothar Scholle (4.v.l.). Darüber freuen sich v.l. Geschäftsführer Rüdiger Hölscher, Bürgermeister Hubertus Grimm, Frank Behre, Johannes Schönhoff, Ralf Göllner, Bernhard Villmer und MdB Christian Haase.

Am 4. Mai 2018 fand nach elf Monaten Bauzeit die offizielle Einweihung des neuen Hochbehälters für die Trinkwasserversorgung am Schnegelberg statt. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Hubertus Grimm und Ralf Göllner, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH, erhielt der Neubau einen kirchlichen Segen durch den Pfarrer Frank Schäffer. Viele Bürgerinnen und Bürger kamen bei Sonnenschein zum Schnegelberg um den Hochbehälter zu besichtigen und Blick hinter die Kulissen der Wasserversorgung zu werfen. Im Anschluss wurde sich bei Getränken und Grillwürstchen informiert und ausgetauscht.

 

Der Bau des neuen Hochbehälters für die Trinkwasserversorgung wurde erforderlich, da der Hochbehälter am Krähenberg stark Sanierungsbedürftig war. Die Standortfrage für den neuen Hochbehälter gestaltete sich aufgrund von Landschaftsschutz und schlechten Untergrundverhältnissen in der Hanglage am Schnegelberg schwierig. Eine Lösung wurde aber gefunden, so dass im März 2017 die Bauarbeiten am Hochbehälter begannen und dieser nach elf Monaten Bauzeit im Februar 2018 in Betrieb genommen werden konnte. Der neue Hochbehälter ist mit zwei Trinkwasserkammern, die jeweils 200 m³ Trinkwasser bevorraten, ausgestattet und versorgt die Ortschaften Dalhausen und Roggental mit Trinkwasser. Außerdem pumpen zwei Pumpenanlagen im Vorraum des Hochbehälters das Wasser zur Versorgung der Ortschaften Bustollen, Rothe und Tietelsen in den Hochbehälter Bustollen sowie zum Hochbehälter Haarbrück um die Ortschaften Haarbück und Jakobsberg zu versorgen.

Die Planung der gesamten Maßnahme wurde von dem Ing.-Büro GUV aus Kassel durchgeführt und die Baumaßnahmen führte die Fa. Schönhoff aus Gehrden als Generalunternehmer aus. Insgesamt investierten die Stadtwerke Beverungen 1,3 Mio. Euro in den Bau des Hochbehälters und das Druckminderungsgebäude. Weiterhin wurde bereits im Jahr 2016 eine neue Transportleitung (Baulänge ca. 1 km) im Immenweg in Dalhausen verlegt um die Ortschaft Dalhausen an den neuen Hochbehälter anzuschließen.

Sinkende Temperaturen – Wasserzähler können einfrieren

Die Wetterdienste sagen ab dem Wochenende stark fallende Temperaturen voraus und das Thermometer soll auf tiefe Minusgrade fallen. Aus diesem Grund weist die Stadtwerke Beverungen GmbH darauf hin, dass noch frei liegende Wasserzähler einfrieren und platzen können. Vor allem bei Zugluft oder geöffneten Fenstern ist die Gefahr sehr hoch, dass nichtausreichend isolierte Wasserzähler und Leitungsstränge einfrieren können.

„Die jeweiligen Standorte der Wasserzähler sollten unbedingt frostsicher gemacht werden. Nicht benötigte Leitungen, auch Leitungen die eventuell in den Garten führen, sollten unbedingt entleert und abgesperrt werden“, empfiehlt Wassermeister Lothar Scholle und weist darauf hin, dass bei eingefrorenen Wasserzählern der Austausch für den Bauherrn kostenpflichtig sei. Besser ist es, vorbeugend auf die Isolierung von Wasserzähler und –leitungen zu achten und Kellerfenster zu schließen.

Zentrale Enthärtung des Trinkwassers der Stadt Beverungen scheitert an zu hohen Kosten

Blick in den Hochbehälter am Eisberg.

Die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH hat sich in ihrer letzten Sitzung intensiv mit der Einführung einer zentralen Wasserenthärtungsanlage beschäftigt.

Die Wasserhärte in Beverungen wird nach den Richtwerten des DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. als hart eingestuft, was zum Beispiel bei technischen Geräten zu Nachteilen führen kann. Abhilfe könnte eine zentrale Enthärtungsanlage für das Trinkwasser schaffen, wie sie zurzeit in anderen Kommunen im Kreis Höxter geplant wird. Aus diesem Grund hat die Stadtwerke Beverungen GmbH bei dem Ingenieurbüro GUV aus Kassel ein Gutachten zur Möglichkeit der zentralen Enthärtung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Beverungen GmbH in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Studie wurden in der letzten Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH durch Herrn Dr. Münch vom Ingenieurbüro GUV ausführlich vorgestellt.

Nach Vorstellung der möglichen verschiedenen Enthärtungsverfahren wies Herr Dr. Münch auf die individuelle Problematik der Beverunger Trinkwasserversorgung hin und erläuterte die Anforderungen an eine entsprechende Anlage: „Durch die dezentrale Lage der fünf Wassergewinnungsanlagen ist es erforderlich, drei Aufbereitungsanlagen an verschiedenen Standorten (Bereich Bevertrift, Bereich Eisberg, Bereich Roggenthal) zu errichten, an denen ein ausreichend dimensionierter Kanalanschluss zur Verfügung steht. Dieser besteht noch nicht und müsste ebenfalls erstellt werden. Problematisch ist die Entsorgung der sehr hohen Spülwassermengen, die täglich beim Enthärtungsvorgang anfallen. Allein für die Kernstadt Beverungen mit den dazugehörigen Ortschaften Blankenau, Drenke und Wehrden müssten täglich 200 m³ Spülwasser über das Kanalnetz entsorgt werden.“

Die einmaligen Investitionskosten für die Errichtung der Gebäude mit einer Größe von ca. 15 x 7 Metern je Standort die Anlagentechnik und den Rohrleitungsbau belaufen sich auf ca. 3 Mio. Euro. Hinzukommen die jährlichen Kosten für Betriebspersonal, Strom und Wartung. In seinem Fazit bezifferte Dr. Münch die zusätzlichen Kosten mit ca. 1,30 €/m³ Trinkwasser, die für die zentrale Enthärtung anfallen. Der derzeitige Wasserpreis beträgt im Versorgungsgebiet Stadtwerke Beverungen GmbH 1,39 €/m³. Davon ausgenommen sind die Ortschaften Herstelle und Würgassen, die ihr Wasser aus Bad Karlshafen beziehen (Wasserpreis 1,87 €/m³).

Abschließend sprach Herr Dr. Münch die Empfehlung aus, dass Trinkwasser der Stadtwerke Beverungen GmbH aus ökologischen sowie wirtschaftlichen Gründen nicht zentral zu enthärten. Die anwesenden Mitglieder der Gesellschafterversammlung teilten nach ausführlicher Diskussion diese Ansicht.

Neubau des Hochbehälters am Schnegelberg

Rüdiger Hölscher (Geschäftsführer Stadtwerke Beverungen GmbH), Ralf Göllner (Vorstitzender der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Beverungen GmbH), Lothar Scholle (Wassermeister BeSte Stadtwerke) und Bürgermeister Hubertus Grimm beim vor Ort Termin auf der Baustelle des neuen Hochbehälters

Am Schnegelberg in Dalhausen wird von den Stadtwerken Beverungen ein neuer Hochbehälter zur Trinkwasserversorgung im Stadtgebiet gebaut. Der Neubau wurde erforderlich, da der vorhandene Brunnen und der Hochbehälter am Krähenberg (Baujahr 1963) stark Sanierungsbedürftig sind, so lösen sich die in den Wasserkammern verlegten Fliesen und der Beton platzt ab. Ebenfalls wird der vorhandene Hochbehälter am Schnegelberg (Baujahr 1970) wird zurückgebaut.

„Die Standortfrage gestaltete sich aufgrund von Landschaftsschutz und schlechten Untergrundverhältnissen in der Hanglage am Schnegelberg schwierig. Außerdem ist aufgrund der topografischen Verhältnisse in Dalhausen auch der Bau einer Druckminderanlage unterhalb des neuen Hochbehälters erforderlich“, erklärt der zuständige Wassermeister Lothar Scholle. Zusammen mit dem Ing. Büro GUV aus Kassel wurden dann die Planung vorgenommen, so dass Anfang des Jahres der Startschuss für die Baumaßnahmen fiel, die von der Firma Schönhoff als Generalunternehmer durchgeführt werden.

Der neue Hochbehälter ist mit zwei Wasserkammern mit jeweils 200 m³ Trinkwasservorrat ausgestattet. Im Vorraum des Hochbehälters werden zwei Pumpenanlagen eingebaut die das Wasser zur Versorgung der Ortschaften Bustollen, Rothe und Tietelsen in den Hochbehälter Bustollen pumpen sowie zum Hochbehälter Haarbrück um die Ortschaften Haarbück und Jakobsberg zu versorgen. Die geplanten Baukosten des neuen Hochbehälters inklusive Pumpenanlagen sowie Druckmindergebäude belaufen sich auf ca. 1,3 Mio. Euro (brutto). Um die Ortschaft Dalhausen mit Trinkwasser zu versorgen wurde bereits im Vorjahr eine neue ca. 1 Kilometer lange Transportleitung im Immenweg durch die Firma. Nolte aus Beverungen verlegt. Baukosten ca. 170.000 Euro (brutto).

Wasserkooperation im Kreis Höxter: Erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft

Bereits seit 1992 besteht die Wasserkooperation im Kreis Höxter als freiwilliger Zusammenschluss der Landwirtschaft und Wasserwirtschaft bei dem beiderseitige Belange aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist die ist die Aufrechterhaltung und Förderung des Gewässer- und Bodenschutzes und Minimierung der Auswirkungen der Landbewirtschaftung auf Gewässer und Boden.

Die Zusammenarbeit trägt einen wichtigen Teil zur Wasserqualität im Kreis Höxter bei. So ist die Qualität hinsichtlich der Nitratbelastung im Kreis Höxter sehr gut. Dies wurde bei einem Treffen der Beteiligten am Beverunger Hochbehälter Eisberg vorgestellt.

Weitere Inforamtionen finden Sie in Berechterstattung in der Neuen Westfälischen und dem Westfalen-Blatt.